Transkulturelle Geschichte des Judentums

Prof. Dr. Liliana Ruth Feierstein – Humboldt-Universität zu Berlin


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Transkulturelle Geschichte des Judentums an der Humboldt-Universität zu Berlin

Der systematische Ausschluss jüdischer Denker_innen und jüdischen Denkens aus den Universitäten in Deutschland, der sich institutionell in Form des Antisemitismusstreits an der Berliner Universität (1879–1881) manifestierte, verwandelte sich mit viel Ironie der Geschichte gewissermaßen in einen Segen. Da man nicht für die nationale Mehrheit „taugte“ und marginalisiert war, entstand parallel eine kreative Bewegung alternativen Wissens. Aus dieser gingen einige der bedeutendsten Beiträge des als deutsche Geistesgeschichte gültigen Kanons hervor – sowie ein großer Teil des theoretischen Backgrounds des Faches Kulturwissenschaft.

Diese Geschichte der Kulturwissenschaft ist eine Geschichte der Bewegung an den Grenzen, des Marginalen, der Spuren, der Ausnahmen und Details, der Indizien und Mikrogeschichte. Auch des anderen Denkens, der Isolation, der Verbrennung und des Exils, des Zuhörens, des Echos der Vergangenheit sowie des elliptischen Verstehens von etwas, das nicht da, aber trotzdem spürbar ist.

Seit 2014 gibt es an der Humbold-Universität zu Berlin den Lehrstuhl für Transkulturelle Geschichte des Judentums am Institut für Kulturwissenschaft.

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Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg (ZJS)

Die Struktur des Selma Stern Zentrums verbindet die sieben wichtigsten Akteure der wissenschaftlichen Untersuchung des Judentums in seinen religiösen wie kulturellen Ausprägungen der Wissenschaftsregion Berlin-Brandenburg (Humboldt-Universität zu Berlin, Freie Universität Berlin, Technische Universität Berlin, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Universität Potsdam, Abraham Geiger Kollegs und Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien in Kooperation mit der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar). Durch die aktive Zusammenarbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Selma Stern Zentrum ist eine herausragende Basis für innovative und zukunftsweisende Forschungen gegeben. Mit der PostDoc-Akademie wird zudem die Nachwuchsförderung in der Phase zwischen Promotion und Professur besonders gefördert. Die PostDocs des Zentrums, die unterschiedlichen Disziplinen verpflichtet sind, werden sowohl inhaltlich als auch im Bereich des Wissenschaftsmanagements ausgebildet und sind aktiv mit der Betreuung von Doktorandinnen und Doktoranden betraut.

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Forschung

Forschung im Bereich der Transkulturellen Geschichte des Judentum ist facettenreich und transnational. Zur Zeit beherbergt der Lehrstuhl sechs Forschungsprojekte.


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Virtuelles Archiv des deutschprachigen jüdischen Exils in Lateinamerika

Im Wintersemester 2017/2018 haben Studierende verschiedener Fachrichtungen Projektarbeiten zu dem Thema deutschprachiges jüdisches Exils in Lateinamerika entworfen. Entstanden sind exzellente Audio-, und Videofeatures sowie digitale Zeitschriften.

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